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Slowflowers in Bremen - das Kreativatelier Aufblühen




Slow Food - dieser Begriff ist den meisten Menschen geläufig und steht für genußvolles, regionales und bewusstes Essen als Gegenbewegung zum ungesunden Fastfood.

Die gesundheitlichen Nutzen von Slow Food liegen klar auf der Hand.


Wie sieht es aber mit Blumen aus? Fakt ist, dass mehr als 80% der Schnittblumen in Deutschland Importblumen sind - mit langen Transportwegen, voll mit Pestiziden, Herbiziden und im Ursprungsland oft unter gesundheitlichen Gefährdung der ArbeiterInnen. Selbst wenn die Blumen hier nicht gegessen werden, fassen wir (und besonders alle Floristen) sie an, sie landen auf Hochzeitstorten, sie stehen in unserem Zuhause und landen auf unserem Biomüll.


Eine erschreckend schlechte Ökobilanz mit gesundheitlichen möglichen Folgeschäden. Die Schönheit, der Duft und die natürliche Form der Blumen geht im knallharten Importgeschäft der Schnittblumenindustrie verloren - die Rosen z.B. müssen einen geraden Stiel haben, eine gewisse Kopfgröße und haben jeglichen Duft verloren. - und sie müssen unter allen Umständen möglichst lange halten. Um dies zu erreichen, braucht es Gifte und Chemie!

Untersuchungen haben ergeben, dass z.B. auf einer importierten Rose mindestens 13 verschiedene Pestizide gefunden wurde, einige davon gelten bei uns (in den Anbauländern gibt es oft keine strengen Auflagen) als krebserregend.


Fazit: dieser Ansatz des Schnittblumenanbaus hat kaum mehr etwas mit der Natur zu tun und auch nicht mehr mit einem gesunden Ökosystem.


Als Gegenbewegung dazu entstand 2007 in den USA mit Amy Stewarts Buch "Flower Confidential: The Good, the Bad and the Beautiful der Zündstoff für die Slowflower-Bewegung, die u.a. durch Debra Prinzing's Engagement 2014 zur Gründung der amerikanischen Slow Flowermovement führte und in den letzten Jahren auch hier in Deutschland durch die Slowflower-Bewegung in die Öffentlichkeit gebracht wird (www.slowflower-bewegung.de)

Im Zentrum stehen die Nachhaltigkeit, die Regionalität und die Saisonalität von Schnittblumen hier in Deutschland. Das bedeutet letzlich nichts anderes, als wieder mit der Natur zu gärtnern und Blumen anzubauen und nicht gegen sie. Das bedeutet auch den Verzicht auf Pestizide, Fungizide und mineralischen Dünger und möglichst eigenes Saatgut (und Bio-Saatgut). Geerntet und verkauft wird, was vor Ort und zu der Saison draußen blüht - und das sind eben keine roten Rosen im Winter und am Valentinstag.


Auf meiner nachhaltigen Blumenfarm hier mitten in Bremen und in meiner Arbeit als Blumenkünstlerin ist es mir sehr wichtig, einen positiven Beitrag zu einem gesünderen Ökosystem und damit einer besseren Umwelt zu leben.

Und andere Menschen mit der ursprünglichen Schönheit der Blumen zu beschenken, Freude zu verbreiten und die Schönheit der Schöpfung Gottes zu teilen.

Denn das ist der Kern des Kreativateliers Aufblühen:


Aufblühen mit Blumen - weil du es wert bist!








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